Podiumsplatz für Christopher Mies beim Finale

24.09.2017 von Andrea Neumeyer

„Wir konnten uns im ersten Rennen vom vierten Startplatz bis ins Ziel auf den zweiten Platz vorarbeiten“, freute sich Christopher Mies. „Nach dem Boxenstopp übernahm ich das Auto von Connor auf der vierten Position und hatte einige gute Zweikämpfe. Ein Lob an die Mannschaft, denn unser Audi R8 LMS war einfach perfekt vorbereitet und fuhr super. Wenn das Rennen noch fünf Runden länger gedauert hätte, wäre ich vielleicht noch näher an die Corvette herangekommen, aber es wäre schwierig gewesen, sie zu überholen. Denn ich bin die ganze Zeit am Limit gefahren und ich hätte kaum schneller fahren können.“

Vor dem Rennen hatte der Champion des ADAC GT Masters 2016 nur geringe Chancen, seinen Titel zu verteidigen. „Ein wenig traurig stimmt mich schon, dass uns dies in dieser Saison nicht gelungen ist“, sagte Mies. „Herzlichen Glückwunsch jedoch an Jules Gounon zum verdienten Titelgewinn.“

Das Abschlussrennen am Sonntag markierte den 100. Start von Christopher Mies im ADAC GT Masters. „Das Qualifying war mit 20 Kilogramm Zusatzgewicht ziemlich schwierig“, so Mies. „Doch ich erwischte im Rennen einen guten Start, konnte mich vom elften Startplatz bis auf Platz fünf vorkämpfen und habe das Auto an siebter Position an Connor übergeben.“ Der Deutsche beendete sein Jubiläumsrennen auf dem achten Platz.

„Insgesamt war es ein gutes Wochenende“, lautet das Fazit von Christopher Mies. Bei 14 Rennen im ADAC GT Masters 2017 hatte er zwei Siege und zwei zweite Plätze errungen. Damit beendeten der Deutsche und sein amerikanischer Teamkollege die Saison als beste Audi-Piloten auf dem dritten Tabellenplatz der Fahrerwertung. Ihr Team Montaplast by Land-Motorsport belegt den zweiten Platz in der Teamwertung.

Bereits in zwei Wochen steht für Christopher Mies der nächste Renneinsatz auf dem Programm: Zusammen mit dem Team Land-Motorsport startet er beim Petit-Le-Mans-Rennen (4.–7. Oktober) in Road Atlanta. Der Langstreckenklassiker, zugleich das Saisonfinale der IMSA-Sportwagenserie, führt über insgesamt zehn Stunden.

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