Christopher Mies erringt Podiumsplatz in Australien
08.02.2026 von Andrea Neumeyer
8. Februar 2015 Abenteuer Australien: Beim turbulenten und äußerst anspruchsvollen 12-Stunden-Rennen im australischen Bathurst behielt der Deutsche Christopher Mies im Audi R8 LMS ultra einen kühlen Kopf, belegte einen Podiumsplatz in der Am-Kategorie und fuhr auf Platz zehn in Gesamtklassement.
Eine schmale Strecke mit wenig Auslaufzonen und großen
Höhenunterschieden und ein hochkarätiges Feld an GT3-Sportwagen: Bei den
12 Stunden von Bathurst erlebte Christopher Mies zusammen mit seinen
australischen Teamkollegen Mark Eddy und Marc Cini im Audi R8 LMS ultra
des Teams Hallmarc/Network Clothing einen turbulenten
Langstreckenklassiker.
Für den 25 Jahre alten Rennfahrer aus Heiligenhaus, der 2011 und 2012 in
Bathurst gesiegt hatte, begann das Wochenende mit Bestzeiten im vierten
freien Training und im ersten Qualifying vielversprechend. „Leider
funktionierten die Reifen im entscheidenden zweiten Qualifying nicht“,
erklärte Mies, der vom neunten Startplatz ins Rennen ging und sich im
ersten Stint bis auf den vierten Platz vorarbeitete.
Nach dem Start in der Dunkelheit um 05:50 Uhr morgens hatten die Teams
während des Rennens auch mit der australischen Hitze und
Außentemperaturen von 30 Grad sowie Asphalt-Temperaturen bis 50 Grad zu
kämpfen. Unfälle, Kängurus auf der Strecke und insgesamt 20
Safety-Car-Phasen sorgte für spannende Entscheidungen bis zum Schluss.
„Für uns verlief das Rennen ohne Probleme, allerdings waren die
Pirelli-Reifen bei diesen Bedingungen nicht ganz auf dem Niveau der
Konkurrenz“, berichtete Mies, der als Dritter der Am-Klasse vor rund
30.000 begeisterten Fans über die Ziellinie fuhr. „Ich hatte eine Menge
Spaß und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“
Für Mies war der Langstreckenklassiker in Bathurst ein gelungenes
Warm-up für die neue Saison: Der Deutsche wird für das Team Jamec-PEM
Racing alle sechs Läufe zur Australischen GT-Meisterschaft bestreiten.
Saisonstart ist vom 26. Februar bis 1. März in Adelaide. „Ich freue mich
auf die neue Herausforderung in Down Under, unser Ziel ist ganz klar
der Titelgewinn“, so Christopher Mies. „Ich habe die Serie im
vergangenen Jahr verfolgt, es gibt dort spannende Rennen, der Wettbewerb
ist hart – und das liebe ich. Da ich aber nur wenige der Rennstrecken
kenne, wird es sicherlich für mich nicht einfach.“
