Christopher Mies zurück im GT-Masters-Titelkampf
07.08.2025 von Tom Tessmer
7. August 2016 Christopher Mies ist zurück im Titelrennen des ADAC GT Masters. Nachdem im ersten Durchgang am Samstag ein Reifenschaden das Rennen beendete, lieferte er 24 Stunden später die passende Antwort: Von Rang drei gestartet übte Startfahrer Mies auf seiner Heimstrecke fortwährend Druck nach vorn aus. Das machte sich bezahlt: Nach dem obligatorischen Fahrerwechsel gelang es Connor de Phillippi, sich an die Spitze zu setzen und den Sieg nach Hause zu fahren. Nach drei zweiten und einem dritten Platz verzeichnen Mies/De Phillippi und ihr Team Montaplast by Land-Motorsport ihren ersten Saisonsieg.
„Die Freude
ist natürlich riesig und das Titelrennen wieder völlig offen“, sagte der 27-Jährige
im Anschluss an die Siegerehrung. „In meinem Stint war ich schneller als meine
Vorderleute, aber nicht schnell genug für ein Überholmanöver. So habe ich mich
darauf konzentriert, Reifen zu schonen. Davon hat Connor später profitiert.“
In welch guter
Verfassung Mies sich derzeit befindet, zeigte er auch drei Wochen zuvor: Beim
fünften Saisonlauf der VLN feierte er seinen zweiten Saisonsieg im Audi R8 LMS (Montaplast
by Land-Motorsport). In der letzten Runde des Vier-Stunden-Rennens eroberte
Mies mit einem spektakulären Überholmanöver die Führung und überquerte die
Ziellinie mit einem Vorsprung von 0,602 Sekunden. Mit einer Bestzeit im
Qualifying hatte Mies auf der berüchtigten Nordschleife zuvor einen inoffiziellen
neuen Rundenrekord aufgestellt. Auch bei den 24h Spa vor einer Woche lag Mies auf
Podestkurs als ihn ein Defekt stoppte.
Nach dem
Erfolg von diesem Wochenende am Nürburgring kann der Audi-Pilot kurz
durchatmen. Weiter geht es für ihn in zwei Wochen mit dem vorletzten
Rennwochenende im ADAC GT Masters. In Zandvoort will Mies seine
Ausgangsposition im Titelrennen weiter verbessern. „Das Streckenlayout sollte
uns liegen. Ich hoffe, dass wir uns dort einen kleinen Vorsprung erarbeiten
können. Aber eine Entscheidung wird wohl erst beim Finale in Hockenheim
fallen.“
